Handelsblatt meldet am 20.4.2016: VW-Schummelsoftware kommt von AUDI - "Vorsprung durch Technik" -

Audi Abgas-Skandal

Die ersten Klagen gegen die Audi AG wurden eingereicht wegen der Mangelhaftigkeit folgender Modell:  A4, A7, A8  mit V6 und V8 Motoren und  Q5  der Klasse Euro 5

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http://www.firmenauto.de/abgas-skandal-audi-ruft-grosse-diesel-zurueck-8990951.html

 

Kunden sollten dem Rückruf zunächst wegen der erwarteten Mangelfolgeschäden nicht folgen

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Audi A3 - Euro 6

Skandal geht nach Berichten weiter: 2-Liter-Dieselmotor EA 288

https://www.produktion.de/nachrichten/unternehmen-maerkte/volkswagen-abgasskandal-mehr-und-neue-modelle-betroffen-246.html

 


Jetzt Schadensersatzanspruch auch gegen die Audi AG?

Bisher war das Wissen vom Einbau der Betrugssoftware in die verwendeten Motoren für die Audi AG nicht nachweisbar. Dieses Problem könnte jetzt gelöst sein, wenn der vollständige Bericht vorliegt. Besitzer von Audi-Fahrzeugen könnten dann Schadensersatzansprüche nicht nur gegen den Audi-Händler und die VW-AG, sondern auch unmittelbar gegen die Audi AG geltend machen.

 

Folgende Fahrzeuge wären dann betroffen:

Audi Baujahre: 2009 - 2014

·              Audi A1 (1.6 TDI, 2.0 TDI) (Sportback)

·              Audi A3 (1.6 TDI, 2.0 TDI) (Cabriolet, Sportback)

·              Audi A4 (2.0 TDI) (Cabriolet,Allroad, Avant, Quattro)

·              Audi A5 (2.0 TDI) (Cabriolet. Coupè, Sportback)

·              Audi A6 (2.0 TDI) (Avant)

·              Audi Q3 (2.0 TDI)

·              Audi Q5 (2.0 TDI)

·              Audi TT (2.0 TDI) (Coupè)

http://www.audi.de/de/brand/de/neuwagen/layer/serviceaktion.html 

6.11.2016:  Audi AG verwendet eine weitere, bisher unbekannte Schummelsoftware, die wieder neue Schadensersatzansprüche begründet. Betroffen sind V6-Motoren

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/vw-abgasskandal/staatsanwaltschaft-ermittelt-gegen-vw-aufsichtsratschef-poetsch-14515146.html

"Audi-Modelle mit einem bestimmten Automatik-Getriebe können mittels einer sogenannten Lenkwinkel-Erkennung unterscheiden, ob sie auf einem Rollenprüfstand sind oder auf der Straße fahren. Werde das Lenkrad nach dem Start nicht bewegt, aktiviere sich ein Schaltprogramm für das Getriebe, das besonders wenig CO2 produziere. Drehe der Fahrer das Lenkrad dagegen nur um mehr als 15 Grad, deaktiviere sich diese „Aufwärmstrategie“. Das Fahrzeug laufe daraufhin mit einem anderen Schaltprogramm, das mehr Kraftstoff und CO2 verbraucht...."

 

 

DER SPIEGEL Ausgabe vom 11.11.2016 berichtet: 

Audi-Experten hatten 2008 berechnet, dass eine ordentliche Abgasreinigung zu aufwendig wäre. Sie schlugen als „Lösungsansatz“ stattdessen die „Einführung zweier Betriebsmodi“ vor. Auf dem Prüfstand sollten die Audi-Motoren im „Effizienzmodus“ laufen. Die Reinigung der Stickoxide läge dann bei über 90 Prozent. Auf der Straße aber sollte die Abgasreinigung im „Sparmodus“ eingesetzt werden. Darin sei „wählbar“, wie stark die Stickoxide gereinigt werden, zwischen 30 und 70 Prozent. Dass dies gegen US-Gesetz verstößt, muss den Audi-Experten bekannt gewesen sein. Sie hatten ihre Tricks „cycle beating“ genannt, worunter das verbotene Austricksen des Prüfverfahrens verstanden wird. Zugriff auf die Datenbank, in der die entsprechenden Dokumente gespeichert sind, haben bei Audi rund 50 Experten.

 

 

 

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9.12.2016:

Verkündungstermin beim LG Potsdam (6 O 143/16) gegen die AUDI AG - Audi chancenlos - Audi einigt sich.

 

Potsdamer Neueste Nachrichten, Artikel online abrufbar unter: http://www.pnn.de/potsdam/1124362/

 

 "PROZESS UM ABGAS­SKANDAL IN POTSDAM - Käufer will Audi gegen Neuwagen tauschen

 

Der im vergangenen Jahr bekannt gewordene Abgas­Skandal bei VW beschäftigt am Montag auch das Potsdamer Landgericht. In dem Fall will der in Berlin wohnende Kläger seinen im April 2014 gekauften Jahreswagen zurückgeben und dafür einen Neuwagen erhalten. Er berufe sich dabei auf die Herstellergarantie und nicht wie in vorangegangenen Prozessen an anderen Gerichten auf Gewährleistungsrechte des Käufers, teilte das Gericht auf PNN­Anfrage mit. Wie der Anwalt des Klägers, Thomas Schmidt, sagte, wurde der Wagen in einem Autohaus in Babelsberg erworben. Wegen der Mängel, bei denen die Volkswagen AG eine illegale Abschalteinrichtung in der Motorsteuerung ihrer Diesel­Fahrzeuge verwendete, um die Abgasnormen zu umgehen, müsse der Hersteller nun ein neues Ersatzfahrzeug gleicher Konfiguration aus der derzeit aktuellen Modellserie bereitstellen, hieß es in der Klageschrift. Der neue Wagen habe derzeit einen Listenpreis von rund 52 000 Euro. Die illegale ... 22.10.2016 | von Stefan Engelbrecht"