PKW-Kauf-Rückabwicklung wegen fehlerhafter Widerrufsbelehrung im Darlehensvertrag der Banken des VW-Konzerns

Aufgrund gesetzeswidriger Widerrufsbelehrungen in den Darlehensverträgen der Auto-Banken ist der jederzeitige Widerruf der Darlehensverträge, insbesondere der Banken des VW-Konzerns, möglich. Dies hat die Folge, dass auch der Kaufvertrag rückabgewickelt werden kann, in besonderen Fällen auch ohne Nutzungsentschädigung.

 

Dies ist eine weitere Möglichkeit für viele VW-Skandal-Geschädigte, Ihr Fahrzeug zurückzugeben, insbesondere wenn ein Gebrauchtwagen in Kenntnis der Notwendigkeit des Softwareupdates gekauft wurde oder wenn dass Softwareupdate installiert wurde in Kenntnis der möglichen Folgemängel.

 

Die Stiftung Warentest empfiehlt ein Widerrufsmusterschreiben und erläutert die Problematik unter:

Siehe auch Pressemitteilung der RAe Dr. Stoll  Sauer unter: http://www.presseportal.de/pm/105254/3619555

Meine Kanzlei übernimmt die außergerichtliche Vertretung und Verhandlung mit dem Autohaus und der Bank. Die Rechtsschutzversicherungen übernehmen in der Regel die Rechtsanwaltsgebühren, sofern für den PKW eine Rechtsschutzversicherung bei Abschluß des Darlehensvertrages bzw. PKW-Kaufvertrages bereits bestand.

Auch wenn bisher noch kein einziger VW-Bank-Fall rechtskräftig entschieden ist (anders als von VW dargestellt in:   http://www.focus.de/auto/news/abgas-skandal/abgas-skandal-falsche-widerrufsbelehrung-mit-diesem-anwalts-kniff-koennen-sie-ihren-vw-sofort-zurueckgeben_id_5348468.html), lohnt der Widerruf besonders dann, wenn der PKW auch noch vom Abgasskandal betroffen ist und der Geschädigte ohnehin vom Vertrag zurücktreten will. Mit dem Widerruf hat der Geschädigte eine zusätzliche Anspruchsgrundlage für die Rückabwicklung.